Einträge in dieser Kategorie
- Warum trifft man sich mit einem quasi Laien für Sitzungen auf Gegenseitigkeit, wenn man das doch umsonst bei einem Profi (Therapeuten) auf Kosten der Krankenkasse haben kann?
- Ich möchte schnell mit dem Co-Counseln loslegen. In meiner Stadt gibt es gedoch weder ein Netzwerk noch wird ein Kurs angeboten. Was kann ich tun?
- Gibt es eine verbindliche Definition davon was Co-Counselling CCI ist?
- Können sich Menschen überhaupt verändern???
Tags
Allgemeines
Warum trifft man sich mit einem quasi Laien für Sitzungen auf Gegenseitigkeit, wenn man das doch umsonst bei einem Profi (Therapeuten) auf Kosten der Krankenkasse haben kann?
Das besondere an Co-Counsel-Sitzungen ist:
- Eigene Schwächen und Stärken sind gleichzeitig erlebbar
- Man lernt Techniken, die einem auch an anderer Stelle, helfen können. Das kann ein 'innerer Counseler' sein, der einem hilft in belastenden Situationen immer wieder auch alleine Klarheit zu gewinnen. Das können erweiterte Sichtweisen und Handlungsmöglichkeiten am Arbeitsplatz und in Beziehungen sein.
- Co-Counsel-Sitzungen können auch allein die einfache kreative und freudvolle Bewältigung des Alltags zum Ziel haben. So etwas gibt es nicht auf Krankenschein
- Co-Counsel-Sitzungen lassen sich auch unkonventionell organisieren: Z.B. des Morgens 2 x 10 Minuten vor der Arbeit
- Indem man den Anderen unterstützt, ist man Zeuge dessen Klärungs- und Selbstvertändigungsprozesses. Das kann immer wieder inspirierend und mutmachend für die eigenen Schritte und das eigene Lernen sein
- Die eigenen Wünsche sich weiter zu entwickeln und mehr Klarheit zu gewinnen, bekommen nicht das Etiket Krankheit umgehängt. Wenn ich an meinem Arbeitsplatz besser klarkommen möchte, ist das auch für mich u.U. kein besonders hilfreicher Weg, wenn dafür die Krankenkasse zahlt
- Ich kann das, was ich an Unterstützung bekommen habe, in gleicher Weise zurück geben.
- Ich erlebe in den Sitzungen miteinander sowohl meine Schwächen (dort möchte ich etwas dazu lernen) und meine Stärken (mit denen bringe ich mich selbst voran und mit denen unterstütze ich den Lernprozess meines Gegenüber).
-------------------------
Eine Therapie wählt man demgegenüber, ...
- wenn man nicht genügend Stärke besitzt einen Anderen aufmerksam zu unterstützen, ohne von Gedanken über sich selbst oder eigenen Gefühlen immer wieder abgelenkt zu werden
- um sich wirklich fallen lassen zu können, um wirklich schwach werden zu dürfen, ohne gleichzeitig stark sein zu müssen. Man selber kann die Schwäche leben, weil der Therapeut die Stärke repräsentiert und auf einen aufpasst. Dieses gibt es in Co-Counsel-Sitzungen immer nur für kurze Momente, da man anschließend als Unterstützer seine Stärken benötigt.
- wenn man für sich selbst keine Befriedigung daraus ziehen kann, andere bei Lern- und Klärungsprozessen zu unterstützen und dieses nicht als Bereicherung erlebt
- wenn man keine Zeit dafür übrig hat, die selbst benötige Unterstützung zurück geben zu können
Verwandte Artikel:
- Kann ich nicht genauso mit einer guten Freundin reden. Die kenne ich, der vertraue ich. Wozu einer Fremden etwas erzählen?
- Wenn jemand nicht zuhören kann und in einer Sitzung mit Vorschlägen und irgendwelchen genialen Erklärungen kommt. Was macht man dann?
- Wenn mich jemand, den ich nicht mag mich um Sitzungen fragt, was mache ich dann?
Es ist möglich, diesen Artikel zu kommentieren.
>